Letzte Hilfe

Letzte Hilfe Kurse

Umsorgen und Begleiten am Lebensende 

Erste Hilfe ist ein bekannter und selbstverständlicher Teil der Hilfekultur unserer Gesellschaft. (Fast) jeder kennt ihre Grundprinzipien und hat schon einmal einen Kurs absolviert. In der Bevölkerung gibt es mittlerweile ein Basis-Wissen für die Lebensrettung im Notfall. 

Ein entsprechendes Basis-Wissen und Bewusstsein für die Begleitung am Lebensende, im Sterben und in der Trauer gibt es noch nicht. Wir werden älter. Die meisten Menschen möchten zuhause sterben – und nicht im Krankenhaus. Es braucht daher eine Verbreiterung des Allgemeinwissens für „Letzte Hilfe“ in der Bevölkerung. 

Letzte Hilfe Kurse vermitteln Basis-Wissen und Basis-Kompetenzen aus Hospiz- und Palliativarbeit für eine gute Sorge am Lebensende. Niemand soll nach dem Tod eines geliebten Menschen sagen müssen: Wenn ich nur das oder jenes gewusst hätte, hätte ich vieles anders gemacht ... 


Letzte Hilfe Kurse: Konzept und Praxis 

Ein mittlerweile mehrfach erprobtes Konzept von Letzte-Hilfe-Kursen wurde von Dr. Georg Bollig gemeinsam mit dem Institut für Palliative Care und Organisationsethik der IFF Wien (u. a.) entwickelt. Der Letzte Hilfe Kurs umfasst drei Stunden und ist offen für alle Bürgerinnen und Bürger. Der Kurs besteht aus 4 Modulen: 

  1. Sterben ist ein Teil des Lebens
  2. Vorsorgen und Entscheiden
  3. Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern
  4. Abschied nehmen 

Letzte Hilfe Kurse sind ein Beitrag für eine sorgende Gesellschaft. Neben der Vermittlung von Faktenwissen über Sterben, Tod, Trauer und die Umsorge am Lebensende wird ein offener Austausch über diese Themen ermöglicht und angeregt. Das Thema geht uns alle an. 

Letzte Hilfe Kurse:

VHS Schrobenhausen:


VHS Neuburg:
geplant im Herbst 2018

"Wir können dem Leben nicht mehr Tage geben, aber den Tagen mehr Leben."
(Cicely Saunders)